Kultur rund um den Wein

Weinsenat an der Maas (26.–28.04.2019):

Wer vermutet schon, dass Belgien und die Niederlande zu den Weinbauländern Europas gehören. Für einige Mitfahrer der Weinsenatsfahrt dorthin war das sicher eine absolute Neuheit.
Der Weinsenat Binger Mäuseturm hatte eine 3-tägige Fahrt in unsere westlichen Nachbarländer geplant. Auf dem Hinweg wurde ein Stop in Rasport auf der luxemburger Seite der Sauer eingelegt. Dort empfing das Weingut mit Brennerei Georges Schiltz die Gruppe. Nach kurzem Spaziergang durch die Weinberge servierte der Hausherr direkt oberhalb der Weinberge einen Aperitif aus hauseigenem Mirabellenlikör, Secco und Wasser, danach zwei hervorragende Weine sowie einen Apfelwein von den gutseigenen Streuobstwiesen. Begleitet wurde die Degustation von luxemburger Spezialitäten, wie Schinken, Salami und Käse. Die Fahrt ging dann weiter an die Maas, wo in einem kleinen Seitental das Hotel Castel Pont-à-Lesse bei Dinant bezogen wurde.
Der zweite Tag stand zunächst im Zeichen der Kultur. Die kleinste Stadt der Welt, Durbuy, wurde der Gruppe von einer sehr kompetenten Führerin bei einem Rundgang vorgeführt. Leider war das Wetter bei der Führung sehr feucht, so dass das hübsche Städtchen zeitweise etwas trist aussah. Am Nachmittag stand dann das Weingebiet Chateau de Brioul auf dem Programm. Die Familie Vaxelaire vor über 100 Jahren. Die jetzige Generation hat sich unter anderem dem Weinbau verschrieben. Nach einer Führung durch das Schloß konnte sich der Weinsenat in einer kleinen Weinprobe von den ausgezeichneten Chateau-Weinen überzeugen.
Am dritten Tag ging es dann in die Nähe von Maastricht. Hier begrüßte Matthieu Hulst vom Weingut „12 Apostelhoeve“ die Gruppe. Vom Weingut, auf der „Bergspitze“ gelegen, hatte man einen herrlichen Blick über die Weinberge. Aber nicht nur die Lage war Spitze, auch die vom Winzer präsentierten Weine begeisterte alle; sicher ein Grund, warum nahezu jeder ein paar Flaschen mit nach Hause nehmen wollte.
Leider war damit dier Weinkulturreise auch schon zu Ende und mit einer kleinen Kaffeepause in Bad Breisig ging es zurück nach Bingen.

Newsletter 01/2018 (05.12.2018):

Der Newsletter 01/2018 vom 05.12.2018 finden Sie unter folgendem Link: Newsletter 01/2018

Weinsenat wählt neuen Consul (28.05.2018):

In der Mitgliederversammlung des Weinsenates „Binger Mäuseturm“ im Hildegardishof stand dieses Jahr wieder die Wahl des Vorstandes an. Da der bisherige Consul Thomas Krauß nicht mehr kandidierte, hatten die Mitglieder einen neuen zu wählen. Als einziger Kandidat stand Gerd Reis zur Wahl. In geheimer Abstimmung wurde er mit überwältigender Mehrheit gewählt.

Zuvor hatte der alte Consul Thomas Krauss die rd. 90 erschienen Mitglieder gegrüßt und sich bei der Hausherrin Conny Grünewald-Gundlach für die Bereitstellung des Versammlungsraumes bedankt. Außerdem konnte er 15 neue Mitglieder in den Kreis des Weinsenats aufnehmen. Eine besondere Ehrung erfuhr die langjährige Geschäftsführerin Ulrike Neumann: sie wurde vom Weinsenat zum Ehrenmitglied ernannt.

Nach dem Geschäftsbericht trugen Prokurator Rolf Schröder und die Sprecherin der Junioren ihre Berichte zu den Tätigkeiten des Weinsenats seit der letzten MV vor.

Laut Schatzmeister Mathias Huyer ist der Weinsenat finanziell gesund. Die Ausgaben, wie z. B. das Senatsfest, haben sich mittlerweile stabilisiert. So war auch im vergangenen Jahr wieder ein Einnahmeüberschuss zu verzeichnen. Auf Grund der Kassenlage können die Mitgliedsbeiträge beibehalten werden. Nachdem Ulrich Schumacher als Kassenprüfer eine einwandfreie Kassenführung bestätigt hatte, fand auf seinen Antrag die Entlastung des gesamten Vorstandes statt.

Der per Akklamation gewählte Versammlungsleiter Dr. Ralf Kohl dankte im Namen der Versammlung dem Vorstand für die geleistete Arbeit. Nach der Neuwahl des Consuls Gert Reis wurde dann per Akklamation folgender Kleiner Senat (=Vorstand) gewählt: Conny Grünewald, Jörg Krick (Procunsul/in), Herbert Baaser (Gesch.-führer), Mathias Huyer (Schatzmeister), Matthias Grünewald (Kellermeister), Bernhard Grünewald (Mundschenk), Carl Martin Adelseck (Wingertsmann), Rolf-Dieter Schröder (Prokurator), Patricia Pallums (Senatorin PR). Wiedergewählt wurde auch die Kassenprüfer Dr. Stefan Blaesius und Ulrich Schumacher. Als Sprecher der Junioren wurden Steffen Grünewald und Muriel Schmitt bestätigt.

Der neue Consul bedankte sich bei der Versammlung für den entgegengebrachten Vertrauensvorschuss. Er gab dann den für 2018 vorgesehenen Ehrensenator bekannt: auf Vorschlag des letztjährigen Ehrensenators Frank Schätzing soll dies Denis Scheck werden. Denis Scheck ist Literaturkritiker und in nahezu allen öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern vertreten, außerdem Preisträger etlicher Auszeichnungen, darunter auch des „Hildegard-von-Bingen-Preises für Publizistik“. Das Senatsfest zur Ernennung findet am Samstag, 3.11.2018 statt. Eine online-Anmeldung ist ab sofort möglich.

Da die diesjährige Weinkulturreise nach Tschechien bereits erfolgt ist, bleibt als Ausblick auf 2018 noch zu erwähnen, dass in der zweiten Jahreshälfte noch eine
Halbtagesfahrt sowie zwei Weinproben des Jungweinsenats stattfinden werden

Nach Abschluss der Versammlung hatte der Kellermeister „Sommerweine“ für eine Weinprobe zusammengestellt und der Hildegardishof kredenzte Köstlichkeiten aus Küche und Keller.

Weinsenat auf Wein- und Bierreise (24.05.2018):

Die diesjährige Weinkulturreise ging in die Weinanbaugebiete von Tschechien. Wegen der langen Anreise wurde die erste Übernachtung in Pilsen gemacht. Hier erhielten die Weinfreunde eine Führung bei Pilsener Urquell. Auch die Winzer und Weinfreunde waren dem hier gereichten erfrischenden Bier nicht abgeneigt.

Weiter ging es am nächsten Tag über Prag, mit einer eindrucksvollen Stadtführung, nach Kutná Hora, der Partnerstadt von Bingen. Der Abend wurde hier in einem ökologischen Weingut, mit interessanten und vielversprechenden Weinen, verbracht. In Kutná Hora versucht man an die alte Weinbautradition aus dem 11. Jahrhundert wieder anzuknüpfen.

Der Tag danach begann mit einer wunderbaren Stadtführung. Hierbei wurde den Teilnehmern die herausragende Bedeutung dieser Stadt im Mittelalter bewusst gemacht. Nach einer hervorragenden Stärkung mit den Produkten der böhmischen Küche, folgte der Start in die eigentliche tschechische Weinbauregion – Mähren.

Hier ragte der Besuch des Nationalen Weinbauinstitutes im Schloss Valtice aus vinologischer Sicht besonders hervor. Neben weiteren Weinkellern, dem Templerkeller in Zsejkowitz und den Keller in Petrov, kam aber auch die Kultur (Städte, Schlösser und Kirchen) nicht zu kurz.

Nach 5 Tagen wurde die Rückreise in Richtung Regensburg, mit einem Stopp im Stift St. Florian bei Linz, angetreten. Die letzte Weinprobe fand dann wieder, in fast heimischen Gefilden, bei der Winzergemeinschaft Franken in Kitzingen, statt.

Die Teilnehmer waren sich einig, dass es zwar eine anstrengende, aber auch eine überaus informative und interessante Fahrt war, bei der man sehr viel gesehen und erlebt hatte.

40 Jahre Weinsenat (18.04.2018):

In einer gut besuchten Jubiläumsfeier an der Vinothek am Rhein hatte der Weinsenat „Binger Mäuseturm“ seine Mitglieder eingeladen. Es gab dreifachen Anlass zu feiern. Der Weinsenat wurde vor genau 40 Jahren gegründet, vor 10 Jahren entstand die Vinothek in der Landesgartenschau und das Eisweindenkmal wurde eingeweiht.

Consul Thomas Krauß begrüßte bei strahlendem Sonnenschein die Gäste, die als Aperitif einen 1995 Eiswein, aufgegossen mit einem Pino Noir Winzersekt, kredenzt bekamen. Der Consul ließ die Geschichte des Weinsenats, beginnend mit der Gründungsversammlung am 15.März 1978 auf der Burg Klopp, Revue passieren.

So gab es zu Beginn z. B. die Bestrebung, eine eigenständige Weinmarke MISEWINE zu kreieren, die durch die Fa. Racke vermarktet werden sollte. Dr. Georg Moller-Racke war auch erster Consul des Weinsenats, an seiner Seite die Proconsuln Adi Huber und Otto Merz sowie Kellermeister Heinz Grünewald. Vor allem auf dessen Betreiben wurde eine Senatsplakette entworfen und mit Hilfe der Stadt die Erstellung des Weinlehrpfades mit Weinlaube und Weintor auf dem Rochusberg in Angriff genommen. Das erste Senatsfest wurde im Sommer 1981 gefeiert, bei dem der damalige Landwirtschaftsminister Josef Ertl zum ersten Ehrensenator ernannt wurde. Überreicht wurde, damals wie heute, der Binger Bleistift, ein vergoldeter Korkenzieher, der auch als Bleistift (Kuli) dienen kann.

Die Zahl der Mitglieder war ursprünglich auf 100 begrenzt. Es sollten vor allem Winzer sein. Die Ziele des Weinsenats, durch Informationen und Broschüren zum Wein und weinkundliche Vorträge insbesondere auf den Binger Wein aufmerksam machen, wurden neu ausgerichtet bzw. ergänzt. Heute sind im Weinsenat rund 200 Personen, überwiegend Weinfreunde und -interessierte vertreten. Neue Aktivitäten sind z. B. Wein- und Kultur-reisen in andere Weinbauregionen.

Der Consul resümierte abschließend, dass sich der Weinsenat zu einer wichtigen Institution im Zusammenhang mit dem Binger Wein entwickelt hat.

Bis heute gab es im Übrigen erst vier Consuln. Am stärksten geprägt wurde der Weinsenat bis heute sicherlich von Heinz Grünewald. Seine Tochter Conny ergänzte in Ihrer Begrüßung die vom Consul vorgetra-genen Aktivitäten des Weinsenats, zum Teil aus eigener Erinnerung, zum Teil aber auch aus den Aufzeichnungen ihres Vaters. So ergänzte sie, dass die Einweihung des Weintores im Sommer 1982 im Beisein des ersten Ehrensenators Josef Ertl 2 Tage lang gefeiert wurde. Auf Betreiben von Heinz Grünewald wurde 1984 ein Senatsweinberg angelegt, der erstmalig am 29. Oktober 1987 unter Aufsicht von Wingertsmann Friedel Hemmes von Mitgliedern des Weinsenats gelesen wurde. Am 11. September 1994 schaffte es Heinz Grünewald mit einer rollenden Weinprobe an 30.000 Besucher anlässlich des Binger Weinfestes in das Guinness Buch der Rekorde. Weitere Ideen, die umgesetzt wurden, sind die Begründung eines Jungweinsenats zwecks Nachwuchsgewinnung, die Anlage der Festwiese auf dem Rochusberg mit der „Nacht der Verführung“ oder die oben bereits erwähnten Weinreisen. Durch seine guten Beziehungen schaffte er es, so bekannte Persönlichkeiten wie den jüngst verstorbenen Kardinal Lehmann, Bernhard Vogel oder den auch bereits verstorbenen Karnevalisten Jürgen Dietz als Ehrensenator zu gewinnen. Nach dem Zuschlag der LGS für die Stadt Bingen war er maßgeblich am Bau der Vinothek beteiligt und kümmerte sich um den Entwurf und den Bau des Eisweindenkmals.

Erfolgreiche 1. Weinpirsch (26.03.2018):

Zur ersten „Weinpirsch“ hatten sieben Weingüter in Bingen-Büdesheim eingeladen. Mehr als 1000 „Weinjäger“ folgten dem Aufruf.

Zur Eröffnung begrüßten Conny Grünewald, Konsul Thomas Krauß und Beigeordneter Jens Voll auf dem neu gestalteten Platz am Alten Rathaus die Gäste. Dort gab es das Glas zur Pirsch und dazu gleich einen Wein zum Auftakt. Von dort verteilte sich dann das „Jagdvolk“ auf die teilnehmenden Weingüter Annenhof, Ewen, B. Grünewald, M. Grünewald, Hildegardishof, Riffel und Wendel, sechs davon auch Mitglieder im Weinsenat.

Jeder Winzer präsentierte eine Auswahl seiner Weine sowie eine Kleinigkeit zum Essen. Das spannende war natürlich, dass man an diesem Abend eine große Anzahl von Weinen direkt miteinander vergleichen konnte und bereits den einen oder anderen 2017er probieren konnte. Saarlandstraße und vor allem die Burgstraße wurden so bei kühler, aber trockener Witterung zur Flaniermeile für die Weinfreunde.
Bereits vor Ende der Pirsch waren Winzer und Teilnehmer voll des Lobes ob der gelungenen Veranstaltung. So ist es eigentlich klar, dass es nicht bei dieser einen Pirsch bleiben wird; eine Wiederholung ist fest geplant.

Die Kontinuität der Aktivitäten des Weinsenats ist aber auch unter den Nachfolgern Claus Huber und Thomas Krauß geblieben. Weitere nam-hafte Persönlichkeiten wurden zu Ehrensenatoren/innen ernannt. Das Senatsfest selbst findet mittlerweile auf der „Rhenus“ direkt am Mäuseturm statt. Immer neue Weinregionen werden besucht. Der Jungweinsenat organisiert Weinproben bei Winzern der Region. Außerdem ist der Weinsenat stark in das kulturelle Leben der Stadt eingebunden, zumindest soweit es den Wein betrifft, z. B. bei der Wahl des Prinzess Schwätzerchen.

Abschließend bedankte sich Conny Grünewald bei der Stadt Bingen, hier insbesondere dem Gartenbauamt, das ihrem Vater bei vielen Baumaßnahmen mit Rat und Tat zur Seite gestanden hatte.
Im Anschluss genossen die Anwesenden nicht nur Sonne und Rhein, sondern auch Spundekäs und Fleischwurst, die von der Vinothek serviert wurden. Dazu hatten das Weingut B. Grünewald einen Riesling, der Hildegardishof einen Auxerrois und das Weingut Krick einen Blanc de Noir bereitgestellt.

Binger Weinsenat an der Ahr (Februar 2018):

Am vergangenen Freitag hatte Proconsulin Conny Grünewald-Gundlach für den Weinsenat Binger Mäuseturm eine Fahrt in das nach dem Mittelrhein kleinste rheinland-pfälzische Weinbaugebiet Ahr organisiert.
Bei nahezu idealem Wetter ging es zunächst ins Kloster Marienthal, der ehemaligen Staatsdomäne. Dort empfing die Gruppe der Hausherr, Herr Appel, mit einem spritzigen Blanc de Noir Sekt und erläuterte die lange Geschichte des Klosters, das im Jahre 1137 gegründet wurde. Dazu gab es dann eine Auswahl an Flammkuchen, die Spezialität des Hauses. So gestärkt begab sich die Gruppe hinab in die verzweigten Kellergewölbe. Das älteste stammt aus dem 12. Jahrhundert. Zwei Rotweine, direkt aus dem Fass „gezapft“ (s. Bild), wurden hier verkostet.

Die nächste Station der Fahrt war die Dernauer Weinmanufaktur Dagernova; der Name stammt aus fränkischer Zeit, wo das heutige Dernau erstmals urkundlich erwähnt wurde. Die Geschichte der Weinmanufaktur beginnt bereits im Jahre 1873, als der Winzerverein und der Weinbauverein gegründet wurden. Beide fusionierten 1970 zur Dernauer Winzergenossenschaft. Weitere Winzervereine schlossen sich an und es entstand die Vereinigte Ahrwinzergenossenschaft. Um die wichtige und vielfältige Handarbeit im Weinberg und Keller herauszustellen, wurde im Jahre 2004 der Name Weinmanufaktur eingeführt. Die unter anderem vom Vorstandsmitglied Günter Schüller vorgestellten Weine begannen mit einem Rivaner, einem an der Ahr nur zu etwa 10% angebauten Weißwein. Den Übergang zu den Rotweinen bildete ein Blanc de Noir. Es folgten dann sechs Rotweine der Spitzenklasse, ausschließlich Früh- und Spätburgunder. Andere Rotweinsorten spielen an der Ahr kaum eine Rolle.
Den Abschluß der Fahrt bildete ein gemeinsames Abendessen im Dagernova Culinarium, einem Verkaufsraum sowie einem Restaurant. Hier nutzten noch einige Mitfahrer die Gelegenheit, die gerade probierten Weine einzukaufen.

Zur Abrundung des als „Überraschungsfahrt“ titulierten Ausflugs gab es bereits bei der Busfahrt selbst drei „Premierenweine“ junger Büdesheimer Winzer zu verkosten. Der Dank an die Organisatorin für diesen tollen Event fiel dementsprechend groß aus.

Bildergalerie – Senatsfest 2017 (27.12.2017):

Die Bildergalerie des vergangenen Senatsfestes vom 04. November 2017 wurde nun unter folgendem Link veröffentlicht.

Vielen Dank an Karl-Heinz John, der diese Fotos mit sehr großem Engagement angefertigt hat!

6. Stammtisch des Weinsenats schließt die Saison für 2017 ab (01.12.2017):

Mit dem 6. Stammtisch am 01.12.2017 wurde nun die „Stammtisch-Saison“ für 2017 sehr erfolgreich abgeschlossen.

Die Termine für 2018 werden in Kürze bekannt gegeben und sind unter folgendem Link einsehbar:
Termine

Vielen Dank an Josef Decker für die Organisation der Stammtische!

Weinsenat „Rundgefragt“ (08.11.2017):


Bitte hier klicken um die vollständigen Artikel anzuzeigen:

„Rundgefragt: Weinsenat Binger Mäuseturm e.V.“ (08.11.2017) – Neue Binger Zeitung (Sandra Hebel)

Senatsfest 2017 (04.11.2017):

Bitte hier klicken um die vollständigen Artikel anzuzeigen:

„Bestsellerautor wurde an Bord zum Schwarm“ (06.11.2017) – Öffentlicher Anzeiger
„Bestsellerautor ist Ehrensenator des Weinsenats“ (05.11.2017) – Neue Binger Zeitung

Weinsenat in Straßburg und im Elsass (01.05.2017):

Wer nach Straßburg fährt, denkt zunächst vielleicht ans Europäische Parlament. Nicht so der Weinsenat Binger Mäuseturm. Der ließ sich bei einer Schiffstour auf der Ill die Stadt zeigen. Dabei wurde deutlich, wie sehr die „deutsche“ Zeit von 1871 bis 1918 die Stadtentwicklung geprägt hat.

Doch vor Straßburg hatte die Gruppe tags zuvor die alljährliche Wein- und Kulturreise mit einem Besuch des DLR Rheinpfalz in Neustadt/W. begonnen. Dort begrüßte Dr. U. Fischer vom Kompetenzzentrum Weinforschung die Gruppe und gab einen Überblick über dessen Aufgaben. Abschließend kredenzte er sieben Weine aus dem angeschlossenen Staatsweingut, die sich die Gruppe zu ihrer selbst organisierten Brotzeit munden ließ.

Nach Wissembourg, wo eine Stadtführung vor allem um die ehemalige Benediktiner-abtei, der heutigen Kirche St. Peter und Paul auf dem Programm stand, ging es zur ersten Weindegustation. Im Weingut Arthur Metz in Marlenheim, das Weine von ca. 1000 Winzer mit einer Gesamtfläche von rd. 1.500 ha verarbeitet, zu einem großen Teil auch zu „Crémant d’Alsace“, stand zunächst eine Führung durch den riesigen Betrieb an, bevor fünf Proben des Hauses gereicht wurden.

Der zweite Tag begann mit einer hervorragenden Weinprobe in der „Cave du Roi Dagobert“ in Tränheim. Zu den verschiedenen Proben wurden passende elsässische Spezialitäten gereicht. Vor der bereits erwähnten Fahrt auf der Ill wurde noch ein süßer Zwischenstopp im Schokoladenmuseum in Geipoldsheim eingelegt. Abends gab es dann eine weitere elsässische Spezialität. Das Flammkuchenspezialitätenrestaurant „A La Couronne“ in Roeschwoog servierte davon etliche Variationen. Einstimmiger Tenor: alle waren hervorragend!

Der Sonntag begann mit einem Besuch der Domaine Heywang in Heiligenstein, einem Familienbetrieb, wie er auch in Deutschland üblich ist. Der Ort ist weinbaulich interessant, da nur hier die Rebsorte Klevener de Heiligenstein beheimatet ist. In dem in einer exponierten Lage am Ortsrand gelegenen Weingut konnte die Gruppe fünf Weine verkosten, die der Hausherr ausführlich vorstellte.

Nach einer Mittagspause in Scherwiller ging es dann nach Colmar, wo eine Führung im Museum „Unter Linden“ und eine Stadtführung angesagt waren. Natürlich stand im Museum der „Isenheimer Altar“ des Malers Grünewald im Mittelpunkt. Der ausgedehnte Stadtrundgang führte u.a. vorbei an Pfisterhaus und Koifhus sowie durchs Gerberviertel und an der Dominikanerkirche sowie St. Martin.

Der vorletzte Tag endete mit einem kulinarischen Abend im Hotel, das in Oberkirch bezogen worden war.

Am letzten Tag der Reise ging es zunächst nach Molsheim. Im Zusammenhang mit dem alljährlich stattfindenden Jahrmarkt hatte dort eine große Zahl von Winzern aus dem nördlichen Teil des Anbaugebietes Elsass ihre Weine und Crémants angestellt, so dass es Gelegenheit zum Verkosten und Vergleichen gab.

Der letzte Punkt der Reise fand dann wieder in Deutschland, direkt an der Grenze zum Elsass statt. In der Winzergenossenschaft Deutsches Weintor gab es ein Mittagessen, zu dem der ehemalige Geschäftsführer drei Weine, Grauburgunder, Sauvignon blanc und Weißburgunder präsentierte. So unterschiedlich wie die Weine, so verschieden waren auch die Meinungen, welcher nun am besten zum Essen passt.

Zu Hause angekommen waren sich alle einig, dass Rolf-Dieter Schröder mit seinem Organisationsteam eine interessante Tour zusammengestellt hatte und sich viele schon auf eine Reise im nächsten Jahr freuen.

Frank Schätzing wird Ehrensenator (20.04.2017):

Der Weinsenat Binger Mäuseturm hat sich entschieden, nach Claudia Kleinert den Schriftsteller Frank Schätzing zum Ehrensenator 2017 zu ernennen. Dies gab Consul Thomas Krauß bei der Mitgliederversammlung am vergangenen Donnerstag bekannt. Die Ehrung wird anlässlich des Weinsenatsfestes am 4. November 2017 erfolgen. Die Laudatio hält Claudia Kleinert. Auch wenn nicht jedem Mitglied der designierte Ehrensenator bekannt war, kennen doch viele den Roman „Der Schwarm“, bei dem es u.a. um die Beschreibung und Auswirkung eines Tsunami geht. Diesen Roman schrieb er ein Jahr vor dem verheerenden Tsunami in Südost-asien. Schließlich befasst er sich seit einigen Jahren auch mit dem Klimawandel.

Traditionell traf sich der Weinsenat zu seiner Versammlung im Hildegardishof, wo Th. Krauß rd. 70 Mitglieder begrüßen konnte. Er bedankte sich bei der Hausherrin Conny Grünewald-Gundlach für die Bereitstellung des Versammlungsraumes und die herzlichen Begrüßungsworte.

Danach gab die neue Geschäftsführerin Nadja Weiler den Geschäftsbericht ab. Sie gab einen Überblick über die Arbeit des Kleinen Senats (=Vorstand) im abgelaufenen Jahr. Nach Aktualisierung der Mitgliederliste weist der Weinsenat nun 194 Mitglieder auf, davon 26 unter 39 Jahre, die sog. Jungsenatoren.
Finanziell ist der Weinsenat laut Kassenbericht von Schatzmeister Matthias Huyer gut aufgestellt. Das Vereinsvermögen ist seit Jahren stabil. So ist eine Veränderung des Jahresbeitrages nicht notwendig. Dies bestätigte auch der Kassenprüfungs-bericht, vorgetragen von U. Schumacher. Auf dessen Antrag wurde dann auch Schatzmeister und Vorstand einstimmig entlastet.

Prokurator Rolf Schröder erinnerte an die letztjährigen Veranstaltungen des Wein-senats und gab dann einen Überblick über die für dieses Jahr geplanten Aktivitäten. Bereits Ende April steht die Wein- und Kulturreise ins Elsass an. Weiterhin ist für die zweite Jahreshälfte ein Besuch der „Kleinen Markthalle“ in Frankfurt vorgesehen. Am 4. November ist dann das Senatsfest und am 27. Dezember die Johannisweinweihe ein fester Programmbestandteil. Für das Senatsfest weist der Weinsenat bereits heute darauf hin, dass es ab diesem Jahr auch die Möglichkeit der Online-Anmeldung geben wird, und zwar unter dem Link http://senatsfest.bingerweinsenat.de.

Zum Abschluss gab dann Consul Th. Krauß den designierten Ehrensenator bekannt und wies auf die von J. Krick und M. Grünewald vorbereitete Weinprobe im Anschluß an die Versammlung hin, die diesmal Rotweine der Weinsenatswinzer zum Thema hatte.
Natürlich fehlten auch diesmal nicht die Köstlichkeiten aus Küche und Keller des Hildegardishofes.

Bildquelle: Wikipedia (siehe Link)

Mitgliederversammlung im Hildegardishof Bingen (20.04.2017):

Am Donnerstag, den 20.04.2017 fand die alljährliche Mitgliederversammlung im Weingut Hildegardishof statt.
In diesem Jahr neu, die neuen Mitglieder wurden zu Beginn der Mitgliederversammlung im Verein begrüßt und vorgestellt.

Im Anschluss wurden die einzelnen Tagesordnungspunkte durchgesprochen und ein Rückblick über das vergangene Jahr gehalten.
Nach „getaner Arbeit“ gab es dem Wetter entsprechend eine Rotweinprobe.

Weinmajestäten 2017 (07.04.2017):

Aufgrund fehlender Bewerbungen fand gestern leider keine Wahl des neuen Prinzess Schwätzerchens statt.
Der Weinsenat freut sich jedoch, dass die derzeit amtierenden Weinmajestäten Elena, Muriel und Annika ein Jahr länger im Amt bleiben.
Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Spaß und tolle Erfahrungen im Amt.

Senatsfest 2016 (19.11.2016):

Bitte hier klicken um den vollständigen Artikel anzuzeigen: „Ihr Auftrag: Gut Wetter machen für den Wein“ (19.11.2016)

Besondere Weinprobe / Betriebsbesichtigung (21.10.2016):

Am Freitag, den 21.10.2016 fand eine Halbtagesfahrt zu den Firmen „SCHNEIDER und Pfefferkorn“ statt.
Wir besichtigten sowohl die Firma Schneider & Co, welche seit 1927 für hochwertige und innovative Drahtwaren und Verschlusssysteme in der Wein- und Sektbranche steht sowie die Firma Pfefferkorn, welche im Jahr 2013 an die Unternehmensgruppe Schneider/ICAS veräußert wurde.
Unser Consul und Geschäftsführer der Firmen, Thomas Krauß, führte uns durch die Produktionsstätten und man konnte einen guten Einblick in die Herstellung von Sekt- und Drahtverschlüssen nehmen.
Im Anschluss hieran ging es zum Niederthäler Hof, wo uns ein Barbecue gereicht wurde und für ausreichend Wein gesorgt wurde.

Winzerfest 2016:

Der Weinsenat Binger Mäuseturm war auch in diesem Jahr wieder aktiv am Winzerfestumzug beteiligt. Mit einem wunderschön geschmückten Wagen nahm der Weinsenat teil und schänkte den vielen Zschauern am Rande der Strecke Weine der im Weinsenat vertretenen Winzer aus.. Dazu hatte sich der Jungweinsenat (im Bild) mit einem Wagen an die Spitze des Zuges gesetzt und bot den Zuschauern Gläser an, damit diese die hervorragenden Kreszenzen probieren konnten.