Kultur rund um den Wein

Werner Eckert | Deutscher Radio- und Fernsehjournalist

Werner Eckert (* 1959 in Klein-Winternheim) ist ein deutscher Radio- und Fernsehjournalist, der im SWR die Redaktion Umwelt und Ernährung leitet. Bundesweit bekannt gemacht hat ihn, dass er als ARD-Umweltkorrespondent seit vielen Jahren von den internationalen Klima- und Umweltkonferenzen berichtet. Eckert tritt außerdem regelmäßig als Fachkommentator in Radio- und Fernsehsendungen wie den Tagesthemen auf. Er wurde 2020 mit dem Gerhard-Thielcke-Naturschutzpreis ausgezeichnet.

Eckert wurde auf einem Bauernhof in Rheinhessen geboren. Er studierte in Mainz Publizistik, Geschichte und Soziologie, u. a. bei Elisabeth Noelle-Neumann.

Zum SWR ging er 1984, nach einem Volontariat, zunächst in die Redaktion Landfunk, bevor er 1998 Leiter der SWR-Umweltredaktion wurde. Mit seinen Berichten und Kommentaren begleitet er die aktuellen umweltpolitischen Entwicklungen. Das Bundes-Klimaschutzgesetz der Bundesregierung kommentierte er z. B. 2019 wie folgt: „too little, too late – zu wenig, zu spät. Dieses Klimapaket konnte den berechtigten Ansprüchen der Jugend ohnehin nie gerecht werden. Aber es bleibt tatsächlich hinter allem zurück, was Wissenschaftler im Vorfeld als mögliche Kompromisslinie ausgerechnet hatten.“ Die Massenmedien sieht er allerdings auch geprägt von einer zu kurzfristigen „gewissen Hysterie“ bei diesen Themen, er wünscht sich eine kontinuierlichere, „nachhaltige“ Berichterstattung. Er selbst sieht sich nicht als Umweltaktivist, sondern als einen journalistischen Fachmann, der „angesichts der Flut von Informationen“ eine „professionelle Einordnung“ für Zuhörer und Zuschauer vornehme.

Quelle (Beschreibung): Wikipedia – Werner Eckert
Bild (SWR Wissen – Werner Eckert): SWR Wissen – Werner Eckert